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Freiwilligen-Dienste

  • Freiwilliges soziales Jahr (FSJ)

  • Bundes-Freiwilligen-Dienst (BFD)

…das bedeutet: Du kannst für eine länger Zeit in einem Betrieb mitarbeiten. Du lernst verschiedene Berufe kennen und übernimmst eigene Aufgaben.

Einige Aufgaben sind zum Beispiel:

  • Menschen im Alltag begleiten, also Menschen zum Arzt oder zu Untersuchungen begleiten, oder mit ihnen spazieren gehen oder für sie einkaufen gehen.
  • Menschen in der Freizeit begleiten, das heißt vorlesen, spielen, kochen oder
  • Pflegekräfte bei der Arbeit unterstützen.
  • …und vieles mehr.

Gefallen dir diese Aufgaben? Dann ist ein Freiwilligen-Dienst richtig für dich!

Freiwilligen-Dienst in der Pflege

Dauer:
Ein Freiwilligen-Dienst dauert 1 Jahr und ist in Vollzeit (also ca. 8 Stunden am Tag). Du hast auch die Möglichkeit den Freiwilligen-Dienst nur für 6 Monate zu machen. Manchmal gibt es die Möglichkeit, den Freiwilligen-Dienst bis zu 1,5 Jahren zu machen.

Unterschied FSJ/BFD:

FSJ bedeutet Freiwilliges soziales Jahr. Wenn du zum Beispiel nach der Schule noch nicht genau weißt, was für eine Ausbildung oder was für ein Studium du machen möchtest, ist das FSJ eine gute Möglichkeit zur Orientierung. So kannst du auch Warte-Zeit überbrücken, bis deine Ausbildung oder dein Studium beginnt. Und du tust etwas Gutes für die Gesellschaft.

BFD bedeutet Bundes-Freiwilligen-Dienst. Der BFD ist ähnlich wie das FSJ nur im Gesetz etwas anders. Den BFD kannst du zum Beispiel noch machen, wenn du älter bist als 27 Jahre.

Wenn du mehr wissen willst, kannst du unter diesem Link mehr Informationen bekommen: www.bundesfreiwilligendienst.de

Beginn:

Du kannst mit dem Betrieb absprechen, wann du deinen Freiwilligen-Dienst anfangen kannst. Oft fängt ein Freiwilligen-Dienst zum 1. August oder 1. September an.

Voraussetzungen – du brauchst:

  • Einen Schul-Abschluss.
  • Du musst mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Für ein FSJ darfst du nicht älter als 27 Jahre sein. Beim BFD ist das egal.
  • Manchmal brauchst du eine gesundheitliche Eignung: Das ist ein Zertifikat vom Hausarzt, das zeigt, dass du gesund bist.
  • Manchmal brauchst du ein polizeiliches Führungszeugnis: Das ist ein Zertifikat, das zeigt, dass du keine Probleme mit der Polizei hattest.
  • Vielleicht brauchst du weitere Zertifikate. Du informierst dich am besten auf der Homepage des Trägers oder du rufst da an. Der Träger ist eine Organisation, die dich in deinem Freiwilligen-Dienst begleitet, unterstützt und berät. Der Träger ist zum Beispiel das diakonische Werk, die AWO oder das Rote Kreuz.

Bewerbung:

  • Du bewirbst dich bei einem Träger für Freiwilligen-Dienste und bei einem Betrieb.
    • Über den Träger nimmst du während deines Freiwilligen-Dienstes an Seminaren teil. Der Träger arbeitet mit verschiedenen Betrieben zusammen und kann dich beraten, in welchem Betrieb du dein Freiwilligen-Dienst machen kannst.
  • Du kannst auch direkt bei einem Betrieb fragen, ob du dort einen Freiwilligen-Dienst machen kannst. Der Betrieb arbeitet mit einem Träger zusammen und vermittelt dich da hin.
  • Du kannst eine Bewerbung an den Träger oder an den Betrieb schicken.
    • Viele Träger und Betriebe möchten die Bewerbung per E-Mail haben
    • Manchmal brauchst du noch weitere Unterlagen/Zertifikate
    • Manchmal kannst du wählen, in welchem Bereich des Betriebes du deinen Freiwilligen-Dienst machen möchtest.
    • Du informierst dich am besten auf der Homepage des Betriebs und des Trägers, oder du rufst da an.
  • Du kannst deinen Freiwilligen-Dienst in verschiedenen Betrieben machen:
    • Zum Beispiel…
      • im Krankenhaus
      • in einem Altenpflegeheim
      • in einem ambulanten Pflege-Dienst
      • in einem Betrieb für Menschen mit Behinderungen
  • Betriebe und Träger, wo du einen Freiwilligen-Dienst machen kannst, findest du HIER

Du bekommst:

  • ein Taschen-Geld von ca. 381 Euro im Monat (Stand: 2017)
  • manchmal eine kostenlose Unterkunft, eine kostenloses Mittagessen, kostenlose Arbeits-Kleidung oder zusätzlich Geld (Aufwands-Entschädigung).
  • Deine Sozial-Versicherung
  • einen Ausweis, durch den du viele Dinge günstiger bekommst. Zum Beispiel Bus und Bahn fahren, Kino und Museum, Bücherei und vieles mehr
  • kostenlose Seminare:
    • Der Träger organisiert 25 Seminar-Tage pro Jahr.
    • Diese Seminar-Tage sind Arbeitszeit.
    • Du nimmst an den Seminaren immer in einer festen Gruppe teil. So lernst du andere Personen kennen, die auch einen Freiwilligen-Dienst machen.
  • am Ende ein Zertifikat und ein Zeugnis.
    • Wenn du den Freiwilligen-Dienst mindestens 6 Monate gemacht hast, bekommst du das offizielle Zertifikat.
    • Das Zertifikat oder das Zeugnis bringt dir Vorteile bei einer Bewerbung um einen Ausbildungs-Platz, ein Studium oder eine Arbeits-Stelle.

Mehr Informationen zu Freiwilligen-Diensten findest du hier:

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